GEDANKENSPIELE/Generation Y

Fünfundzwanzig Weisheiten #2

F ü n f u n d z w a n z i g.
Das klingt nicht nur ziemlich erwachsen, sondern das ist es auch. Als Kind schien mir Erwachsensein immer wahnsinnig gut, alleine das Wort schrie förmlich nach Freiheit und Abenteuer, nach Tun und Lassen können, was, wann, wo und mit wem man nur will. Die Ernüchterung kam bald, denn zugegebenermaßen: erwachsen zu sein hat einen oft faden Beigeschmack. Vor allem dann, wenn es darum geht Steuern zu zahlen, die Wäsche zu machen, Geld zu verdienen, sich mit Versicherungen herumzuschlagen oder Arzttermine auszumachen, wird der Spaß ganz plötzlich winzig klein.

Aber nicht das Wissen darum, wie man seine Steuererklärung richtig macht oder wieviel Trinkgeld beim Edelitaliener um die Ecke angemessen ist, hat uns zu Erwachsenen heranreifen lassen, sondern das Leben an sich. Auf Teil 1 letzte Woche folgt hier nun Teil 2 meiner fünfundzwanzig kleiner Lebensweisheiten.

4er-Bild am 29.05.15 um 13.41 (kompiliert) 2

9. Deine kleine Schwester bleibt immer deine kleine Schwester. Egal wie alt ihr seid. Wenn ihr jemand ernsthaft was tut, holst du das Sandkastenschäufelchen hervor und gehst auf Angriff.

10. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, lässt sie aber ganz gut vernarben und Narben machen interessant.

11. Man denkt nie, dass das letzte Mal tatsächlich das letzte Mal ist. Man denkt immer für dieses und jenes habe man später dann noch oder gar ewig Zeit. Dem ist aber nicht so. Schiebe für dich persönlich wirklich wichtige Dinge nicht auf die lange Bank und erledige sie lieber heute als morgen.

12. Wenn du dich nicht selbst liebst, liebt dich auch kein anderer.

13. Wenn dich etwas an deinem Leben extrem stört, sei mutig und ändere es. Trauere Vergangenem nicht nach, sondern fokussiere deine Energie drauf dir etwas Neues aufzubauen.

14. Aus der Nähe betrachtet sind die coolen Kids gar nicht mehr so cool. Mehr Schein als Sein, aber Sein ist wichtiger, also versuche nicht, wie sie zu scheinen.

15. Das Spiel mit Distanz und Andersartigkeit ist der geheime Schlüssel zur Kreativität. Reisen ist dafür natürlich ideal, aber auch wenn du nicht so viel herumkommst wie andere, halte jeden Tag die Augen offen. Man findet täglich Außergewöhnliches im Gewöhnlichen.

16. Mama hat meistens doch Recht. Also: Finger weg vom Glätteisen, denn es macht deine Haare kaputt und nimm dir eine Jacke mit – in der Nacht wird es kalt.

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